Familie: Rötegewächse - Rubiaceae
Laut "Rothmaler, Exkursionsflora von Deutschland, 2011" gibt es weltweit 160 "Asperula"-Arten; für Deutschland werden dort 5 Arten beschrieben.
Sebald/Seybold/Philippi und Wörz, 1996, Bd. 5 sprechen von weltweit 80 Arten; in Baden-Württemberg kommen 3 Arten vor.
Europäische Pflanze
"Trockenpflanze"
Namen
Englisch: Squinancywort
Französisch: Aspérule commune, Aspérule a l'Esquinancie, Aspérule des sables
Italienisch: Stellina comune, Asperula comune
Spanisch: Hierba de la esquinancia
Floraweb: Vorwarnlistewegen zurückgehender Bestände

In Baden-Württemberg kommt der Hügel-Meier vor allem auf der Schwäbischen Alb vor.
Eine Beschreibung und schöne Fotos des Hügel-Meiers findet man auf der italienischen Seite www.actaplantarum.org und auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.
Der Hügel-Meier ist laut www.floraweb.de Raupen-Futterpflanze für 3 Falterarten (alle oligophag).
Eine Darstellung der weltweiten Verbreitung des Hügel-Meiers kann man über https://powo.science.kew.org aufrufen.

Hinsichtlich der Blätter besteht Verwechslungsmöglichkeit u.a. mit Petrorhagia-Arten.
Blühmonate: Juni-September
Standorte: Xerothermrasen, Trockengebüschsäume, trockene Wälder
Häufigkeit:
Areal: meridionales bis temperates Europa, nur im eher ozeanischen Klima vorkommend (Stufe 2-4 auf der 10-stufigen pflanzengeographischen Kontinentalitätsskala).
Teilimmergrün: sein Laub stirbt im Winter zum großen Teil ab; kleine Blätter können in milden Wintern überdauern.
Halbrosettenpflanze
Hemikryptophyt: Überdauerungsknospen in Höhe der Erdoberfläche
Staude
Pleiokorm: verzweigter, oft verholzter Bodenspross, der trotz möglicher sprossbürtiger Bewurzelung auf die Verbindung mit der Primärwurzel angewiesen bleibt
Insektenbestäubung, Selbstbestäubung
Klett- und Klebausbreitung der Samen
Zeigerwerte:
Vergesellschaftung: der Hügel-Meier wächst gern in der Klasse "Basenreichen Trocken- und Halbtrockenrasen" (K Festuco-Brometea; K Fest.-Brom.), in der Ordnung "Sandtrockenrasen" (O Festuco-Sedetalia; O Fest.-Sedet.), und in den Verbänden "Schneeheide-Kiefernwälder" (V Erico-Pinion; V Eric.-Pin.) und "Xerotherme Saum-Gesellschaften" (V Geranion sanguinei; V Ger. sang.).
08.07.2022 - NSG Beurener Heide:
NSG Sandhausener Düne:
"Trockenpflanze"
Mitteleuropäische Pflanze

Hinsichtlich der Blätter besteht Verwechslungsmöglichkeit mit dem Echten Labkraut.
Weitere Fotos zum Färber-Meier findet man auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.
Vielseitige Information und sehr schöne Bilder zum Färber-Meier findet man, sogar in deutscher Sprache, auf der finnischen Seite www.luontoportti.com/suomi/de.
Der Färber-Meier ist laut www.floraweb.de Raupen-Futterpflanze für 1 Falterart (oligophag).
03.07.2021 - Kräutergarten Kloster Inzigkofen:

Hinsichtlich der Blätter besteht Verwechslungsmöglichkeit mit dem Echten Labkraut.
Mediterrane Pflanze
"Unkraut- oder Ruderalpflanze
Der Acker-Meier gilt laut Floraweb als ausgestorbene einheimische Sippe.
Der Acker-Meier war früher auch in Baden-Württemberg, vor allem auf der Schwäbischen Alb, heimisch. Einzelne Vorkommen gab es auch in Oberschwaben und im westlichen Bodenseegebiet.
Weitere Fotos zum Acker-Meier findet man auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.
Laut www.floraweb.de liegen für den Acker-Meier keine Angaben zur Nutzung durch Schmetterlinge vor.
Beim "Portale della Flora d’Italia" unter der Adresse https://dryades.units.it/floritaly/ sieht man den floristischen Status der Pflanze in den verschiedenen italienischen Regionen. Außerdem gibt es hier viele weitere schöne Fotos der Pflanze zu sehen.
Eine Darstellung der weltweiten Verbreitung des Acker-Meiers kann man über https://powo.science.kew.org aufrufen. Danach ist die Pflanze in Deutschland nicht ausgestorben.


Südeuropäische Pflanze
"Waldpflanze"
Namen
Englisch: Pink woodruff
Französisch: Aspérule de Turin
Italienisch: Stellina cruciata. Asperula cruciata
Eine Beschreibung und schöne Fotos des Turiner Meiers findet man auf der italienischen Seite www.actaplantarum.org und auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.
Laut www.floraweb.de liegen für den Italienischen Meier keine Angaben zur Nutzung durch Schmetterlinge vor.
Den Turiner Maier habe ich einmalig im Sommer 2009 in wenigen Exemplaren in einem Waldgebiet auf der Südseite des Hinterrheins in der Schweiz entdeckt.