Apium graveolens - Sellerie

Familie: Doldenblütler - Apiaceae

"Kulturpflanze"

Weltweit verbreitet

Weltweit gibt es 20 "Apium"-Arten; in "Rothmaler, Exkursionsflora von Deutschland, 2011" wird 1 Art beschrieben.

Heilpflanze

Apium Graveolens, Sellerie, Apii radix, Selleriewurzel, Apii herba, Selleriekraut, Apii fructus, Selleriefrüchte, ist vom Bundesgesundheitsamt mit einer Negativ-Monographie bedacht worden.

Siehe www.heilpflanzen-welt.de/buecher/BGA-Kommission-E-Monographien/

Der Sellerie in der Fachliteratur

Der Sellerie ist unter dem Namen "apium" die Nummer 32 des Kapitel LXX des Capitulare de Villis von Karl dem Großen.

Der Sellerie hat im "Lehrbuch der biologischen Heilmittel" (Bd. 3) von Gerhard Madaus (1938) ein eigenes Kapitel.

Dem Stangensellerie ist im "Ärztebuch der Heilkraft unserer Lebensmittel" von Selene Yeager u.a. (1998) ein eigenes Kapitel gewidmet: "Sellerie. Stangen-weise Schutz. Heilwirkung: Senkt hoher Blutdruck. Mindert das Krebsrisiko" (S. 286). Allerdings kann der Stangensellerie zu einer extremen Sonnenemfindlichkeit führen. 

Sehr umfassend informiert Gernot Katzer im Internet über den Sellerie: gernot-katzers-spice-pages.com

Sehr Interessantes rund um den Sellerie findet sich bei Wolf-Dieter Storl, Bekannte und vergessene Gemüse. Ethnobotanik, Heilkunde und Anwendungen, AT Verlag, 3. Aufl. 2012.

Claudia Ritter trägt in ihrem Buch "Heimische Nahrungspflanzen als Heilmittel. Gemüse, Früchte und Getreide - von Ackerbohne bis Zwiebel Pflanzenkunde, Heilanwendungen und Rezepte" von 2013 Wissenswertes über den Sellerie zusammen.

Eine Beschreibung und Fotos des Selleries findet man auf der italienischen Seite www.actaplantarum.org und auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.

Der Sellerie ist laut www.floraweb.de u.a. Raupen-Futterpflanze für 1 Eulenfalter.

 

Hunnius, Pharmazeutisches Wörterbuch, 4. Aufl. 1966:

19.10.2016 - In meiner Küche
19.10.2016 - In meiner Küche