Acorus calamus - Kalmus

Familie: Kalmusgewächse - Acoraceae

Eurasiatisch-nordamerikanische Pflanze

"Gewässerpflanze"

Laut "Rothmaler, Exkursionsflora von Deutschland, 2011" gibt es weltweit 2-4 "Acorus"-Arten; für Deutschland wird dort 1 Art beschrieben.

Der Kalmus ist im 16. Jh. nach Deutschland gekommen und gilt als eingebürgerter Neophyt.

Volksheilpflanze

14.07.2012 - Im Pfrungen-Burgweiler Ried
14.07.2012 - Im Pfrungen-Burgweiler Ried

Den Kalmus kann man in Oberschwaben an den entsprechenden Stellen immer wieder finden.

 

Hinsichtlich der Blätter besteht Verwechslungsmöglichkeit mit der Gelben Schwertlilie.

 

Der Kalmus in der Fachliteratur

Der Kalmus hat im "Lehrbuch der biologischen Heilmittel" (Bd. 4) von Gerhard Madaus (1938) unter dem Namen "Calamus aromaticus" ein eigenes Kapitel.

Maria Treben empfiehlt den Kalmus als Heilpflanze in ihrem umstrittenen Werk "Gesundheit aus der Apotheke Gottes".

Im „Feld- Wald- und Wiesenkochbuch, Kochuchverlag Heimeran, 1978 von Eve Marie Helm hat der Kalmus ein eigenes Kapitel.

Eine ausführliche Monographie hat der Kalmus in der "Enzyklopädie der Psychoaktiven Pflanzen. Botanik, Ethnopharmakologie und Anwendungen" von Christian Rätsch, AT-Verlag 2007

Steffen Guido Fleischhauer hat den Kalmus in seine "Kleine Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen" von 2010 aufgenommen.

Eine Beschreibung des Kalmus findet man bei Jürgen Feder, 2014 amüsant und informativ!).

Eine Beschreibung und Fotos des Kalmus findet man auf der italienischen Seite www.actaplantarum.org und  auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz

Christian Rätsch beschreibt den Kalmus in seinem Buch "Heilpflanzen der Antike. Mythologie, Heilkunst und Anwendung" von 2015.

 

Originell und sachkundig befasst sich Jürgen Feder in seinem Buch "Feders Kleine Kräuterkunde" von 2017 mit kulinarischen und sonstigen Anwendungen des Kalmus, der zu seinen Lieblingspflanzen gehört (S. 184f).

Der Kalmus ist laut www.floraweb.de  Raupen-Futterpflanze für einen Eulenfalter.

 

Hunnius, Pharmazeutisches Wörterbuch, 4. Aufl. 1966:

08.05.2015 - Botanischer Garten Dresden
08.05.2015 - Botanischer Garten Dresden