Anethum graveolens - Dill

Familie:  Doldenblütler - Apiaceae

Ostmediterrane Pflanze

"Kulturpflanze", auch verwildert

Weltweit gibt es nur 1 "Anethum"-Art.

Heilpflanze

Anethi frucuts, Dillfrüchte, sind vom Bundesgesundheitsamt mit einer berichtigten Positiv-Monographie bedacht worden.

Anethi herba, Dillkraut, ist vom Bundesgesundheitsamt mit einer Negativ- Monographie bedacht worden.

Siehe www.heilpflanzen-welt.de/buecher/BGA-Kommission-E-Monographien/

Der Dill in der Fachliteratur

Der Dill ist unter dem Namen "anetum" die Nummer 35 des Kapitel LXX des Capitulare de Villis von Karl dem Großen.

Auch Hildegard von Bingen (1098 - 1179) hat über die Heilwirkung des Dills geschrieben (siehe Karl Heinz Reger, "Hildegard Medizin. Die natürlichen Kräuterrezepte und Heilverfahren der hl. Hildegard von Bingen", Orbis Verlag 1998).

Der Dill hat im "Lehrbuch der biologischen Heilmittel" (Bd. 3) von Gerhard Madaus (1938) ein eigenes Kapitel.

Der Apotheker Mannfried Pahlow stellt in "Das große Buch der Heilpflanzen. Gesund durch die Heilkräfte der Natur" von  2001 den Dill als Heil-pflanze aus alten Arznei- und Käuterbüchern vor.

Sehr umfassend informiert Gernot Katzer im Internet über den Dill, besonders auch unter dem Aspekt der Etymologie und internationalen Verwendung inkl. Rezepten: gernot-katzers-spice-pages.com

Claudia Ritter trägt in ihrem Buch "Heimische Nahrungspflanzen als Heilmittel. Gemüse, Früchte und Getreide - von Ackerbohne bis Zwiebel Pflanzenkunde, Heilanwendungen und Rezepte" von 2013 Wissenswertes über den Dill zusammen.

Eine Beschreibung und schöne Fotos des Dills findet man unter dem Namen "Anemonoides nemorosa" auf der italienischen Seite www.actaplantarum.org und auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.

Der Dill ist laut www.floraweb.de u.a. Raupen-Futterpflanze für den Schwalbenschwanz (Tagfalter).

 

Hunnius, Pharmazeutisches Wörterbuch, 4. Aufl. 1966: