Angelica spec. - Engelwurz-Arten

Familie: Doldenblütler - Apiaceae

Laut "Rothmaler, Exkursionsflora von Deutschland, 2011" gibt es weltweit 100 "Angelica"-Arten; für Deutschland werden dort 3 Arten und 4 Unterarten beschrieben.

Angelica sylvestris - Wilde Engelwurz

Eurosibirische Pflanze

"Sumpfpflanze"

Namen

Englisch: Archangel

Französisch: Angélique sauvage

Italienisch: Angelica selvatica

17.07.2017 - Im Baienfurter Wald
17.07.2017 - Im Baienfurter Wald

Die Wilde Engelwurz in der Fachliteratur

Sebastian Kneipp schreibt in seinem  erstem  Werk "Meine Wasserkur" von 1886 über die Wald-Engelwurz als Heilpflanze und empfiehlt  Angelikawurzel zerschnitten zur Teebereitung und als Pulver für die Hausapotheke.

Dr. med. Josef H. Kaiser bestätigt in "Das große Kneipp-Hausbuch" von 1975 die Heilwirkung der Wilden Engelwurz, erwähnt aber, dass heute die Droge fast ausschließlich aus Kulturen der Echten Engelwurz stammt.

Wolf-Dieter Storl schreibt in seinem schön gestalteten Buch "Die Seele der Pflanzen. Botschaften und Heilkräfte aus dem Reich der Kräuter" von 2009 über die Wilde Engelwurz das Kapitel 'Voller Weisheit mit Kraft'.

Steffen Guido Fleischhauer hat die Engelwurz-Arten in seine "Kleine Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen" von 2010 aufgenommen.

Eine Beschreibung und schöne Fotos der Wilden Engelwurz findet man auf der italienischen Seite www.actaplantarum.org und auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.

Die Wilde Engelwurz ist laut www.floraweb.de als Raupen-Futterpflanze und Nektarpflanze für 14 Falterarten (auch für das Landkärtchen, Tagfalter) von Bedeutung. 

12.08.2018 - Im Wurzacher Ried
12.08.2018 - Im Wurzacher Ried
12.08.2018 - Im Wurzacher Ried
12.08.2018 - Im Wurzacher Ried
12.08.2018 - Im Wurzacher Ried
12.08.2018 - Im Wurzacher Ried
03.04.2017 - Im Baienfurter Wald
03.04.2017 - Im Baienfurter Wald

Angelica archangelica - Echte Engelwurz, Brustwurz

Heilpflanze

Angelicae radix, Angelika wurzel, ist vom Bundesgesundheitsamt mit einer Positiv-Monographie bedacht worden.

Angelicae fructus, Angelikafrüchte, und Angelica herba, Angelika kraut, sind vom Bundesgesundheitsamt jeweils mit einer Negativ-Monographie bedacht worden.

Siehe www.heilpflanzen-welt.de/buecher/BGA-Kommission-E-Monographien/

Die Echte Engelwurz in der Fachliteratur

Die Echte Engelwurz ist unter dem Namen "olisatum" die Nummer 30a des Kapitel LXX des Capitulare de Villis von Karl dem Großen.

Die Echte Engelwurz hat im "Lehrbuch der biologischen Heilmittel" (Bd. 3) von Gerhard Madaus (1938) ein eigenes Kapitel.

Die Forschergruppe Klostermedizin schreibt über die Echte Engelwurz, s. www.welterbe-klostermedizin.de

Im „Feld- Wald- und Wiesenkochbuch, Kochuchverlag Heimeran, 1978 von Eve Marie Helm hat die Echte Engelwurz ein eigenes Kapitel.

Steffen Guido Fleischhauer hat die Engelwurz-Arten in seine "Kleine Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen" von 2010 aufgenommen.

Eine Beschreibung der Echten Engelwurz findet sich bei Jürgen Feder, 2014

Originell und sachkundig befasst sich Jürgen Feder in seinem Buch "Feders Kleine Kräuterkunde" von 2017 mit kulinarischen und sonstigen Anwendungen der Echten Engelwurz (S. 182ff).

Zahlreiche schöne Fotos und Informationen zur Echten Engelwurz findet man auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.

Die Echte Engelwurz wird im Arzneipflanzenlexikon der Kooperation Phytopharmaka ausführlich beschrieben

(siehe www. arzneipflanzenlexikon.info).

Die Echte Engelwurz ist laut www.floraweb.de u.a. Raupen-Futterpflanze für den Schwalbenschwanz (Tagfalter).

 

Hunnius, Pharmazeutisches Wörterbuch, 4. Aufl. 1966: