Mittel- und südeuropäische Pflanze
"Bergpflanze"
Namen
Englisch: Mignonette Leaved Bitter Cress
Französisch: Cardamine à feuilles de réséda
Italienisch: Billeri pennato, Cardamine resedifoglia
In Baden-Württemberg kommt das Reseden-Schaumkraut nicht vor. In Deutschland soll es nur extrem selten im Allgäu und im Wettersteingebirge sowie im Bayerischen Wald vorkommen.
Eine Beschreibung und schöne Fotos des Reseden-Schaumkrauts findet man auf der italienischen Seite www.actaplantarum.org und auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.
Beim "Portale della Flora d’Italia" unter der Adresse https://dryades.units.it/floritaly/ sieht man den floristischen Status der Pflanze in den verschiedenen italienischen Regionen. Außerdem gibt es hier viele weitere schöne Fotos der Pflanze zu sehen.
Eine Darstellung der weltweiten Verbreitung des Reseden-Schaumkrauts kann man über https://powo.science.kew.org aufrufen.
Laut www.floraweb.de liegen für das Reseden-Schaumkraut keine Angaben zur Nutzung durch Schmetterlinge vor.
Blühmonate: Mai bis August
Standorte: Sickerfrische, alpine bis subalpine Felsspalten und Steinschuttfluren, kalkmeidend
Häufigkeit: kommt selten, d.h. in weniger als 5 % der Kartierflächen, in Südwest- und Ostbayern vor: Allgäu, Wettersteingebirge und im Bayerischen Wald.
Areal: alpine Höhenstufe des submeridional/südlichtemperaten Europas, nur im ozeanischen Klima vorkommend (Stufe 2.3 auf der 10-stufigen pflanzengeographischen Kontinentalitätsskala).
Immergrün
Halbrosettenpflanze
Hemikryptophyt: Überdauerungsknospen in Höhe der Erdoberfläche
Staude
Pfahlwurzel / Pleiokorm (verzweigter, oft verholzter Bodenspross, der trotz möglicher sprossbürtiger Bewurzelung auf die Verbindung mit der Primärwurzel angewiesen bleibt) sowie Ausläufer und Wurzelsprossen (aus dem inneren Gewebe einer meist horizontalen Wurzel gebildeter Spross, der sich sprossbürtig bewurzelt und zu einer selbständigen Pflanze wird)
Insektenbestäubung
Selbstausbreitung, Windausbreitung der Samen
Zeigerwerte:
Vergesellschaftung: wächst in den Verbänden "Alpine und subalpine Silikatschutt-Ges." (V Androsacion alpinae; V Andros. alp.) und "Silikatfelsspalten-Ges." (V Anrosacetalia vandellii; V Andros. vand.).
Bei unserer Wanderung im Trentino habe ich nur ein einziges winziges Exemplar gesehen.
Mittel- und südosteuropäische Pflanze
"Waldpflanze"; auch Zierpflanze
Namen
Englisch: Trefoil cress
Französisch: Cardamine à trois folioles
Italienisch: Billeri a tre folglie, Cardamine trifoglia
Das Kleeblatt-Schaumkraut kommt in Deutschland nur zerstreut in den bayerischen Alpen und Voralpen vor. Neuerdings soll die Pflanze auch selten im Westallgäuer Hügelland auftreten.
Eine Beschreibung und schöne Fotos des Kleeblatt-Schaumkrauts findet man auf der italienischen Seite www.actaplantarum.org und auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.
Steffen Guido Fleischhauer hat die Schaumkraut-Arten in seine "Kleine Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen" von 2010 aufgenommen.
Blühmonate: April-Juni
Standorte: Sickerfrische, montane bis hochmontane Buchen- und Fichtenmischwälder, kalkhold
Häufigkeit: nur zerstreut in den bayerischen Alpen und Voralpen
Areal: submeridionales bis südlichtemperat/montanes Europa, nur im gemäßigt ozeanischen Klima vorkommend (Stufe 3 auf der 10-stufigen pflanzengeographischen Kontinentalitätsskala)
Immergrün
Rosettenlos
Hemikryptophyt: Überdauerungsknospen in Höhe der Erdoberfläche
Staude
Kriechtriebe / oberirdische Ausläufer
Selbstausbreitung der Samen
Zeigerwerte:
Vergesellschaftung: wächst in den Verbänden "Waldmeister-Buchenwälder" (V Galii odorati-Fagion; V Gal.-Fag.) und "Hartholz-Auenwälder" (V Alno-Ulmion; V Alno-Ulm.)
Fremdländische Pflanze; Heimat: Ost-Sibirien, Japan
05.05.2014 - Botanischer Garten Berlin:
Früher: Dentaria enneaphyllos
Der Apotheker Mannfried Pahlow stellt in "Das große Buch der Heilpflanzen. Gesund durch die Heilkräfte der Natur" von 2001 die Neunblättrige Zahnwurz als Heilpflanze aus alten Arznei- und Käuterbüchern vor.
Eine Beschreibung und schöne Fotos der Neunblättrigen Zahnwurz findet man auf der italienischen Seite www.actaplantarum.org und auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.
Laut www.floraweb.de liegen für die Neunblättrige Zahnwurz keine Angaben zur Nutzung durch Schmetterlinge vor.
Südalpin-apenninische Pflanze
"Waldpflanze"
Laut www.floraweb.de liegen für Kitaibels Zahnwurz keine Angaben zur Nutzung durch Schmetterlinge vor.

Hinsichtlich der Blätter besteht Verwechslungsmöglichkeit mit dem Fingerblättrigen Schaum-kraut.