Calla palustris - Sumpf-Schlangenkraut, Schweinsohr

Familie: Aronstabgewächse - Araceae

Eurosibirisch-nordamerikanische Pflanze

"Gewässerpflanze", "Neophyt"

Wuchsform: sommergrün, Hemikryptophyt/Helophyt, ausdauernd, Rhizom

Weltweit gibt es nur 1 "Calla"-Art, die in "Rothmaler, Exkursionsflora von Deutschland 2011" beschrieben wird.

Die Drachenwurz ist giftig!

Die Drachenwurz ist in Deutschland besonders geschützt!

1988:  "Blume des Jahres"

Die Calla kommt eigentlich in ganz Deutschland vor, auch in Oberschwaben. Sie ist aber  im Norden viel häufiger als im Süden und ist vielerorts im Rückgang begriffen. In Oberschwaben habe ich sie noch nie gesehen, aber vor Jahren einmal am Kleinen Arbersee im Bayrischen Wald (siehe das nebenstehende Foto aus meiner vordigitalen Zeit).

Die Sumpf-Calla in der Fachliteratur

Eine Beschreibung der Sumpf-Calla findet sich bei Jürgen Feder, 2014.

Nach Steffen Guido Fleischhauer in "Kleine Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen" von 2010 wurde der Wurzestock "laut L. Roth in Schweden früher vermahlen im Brotteig genutzt."

Laut www.floraweb.de liegen für die Sumpf-Calla keine Angaben zur Nutzung durch Schmetterlinge vor.