Calluna vulgaris - Heidekraut, Besenheide

Familie: Heidekrautgewächse - Ericaceae

Europäische Pflanze

"Waldpflanze"

Weltweit gibt es nur 1 "Calluna"-Art; sie wird in "Rothmaler, Exkursionsflora von Deutschland 2011" beschrieben.

2019: "Blume des Jahres"

2002: "County Flower of the United Kingdom" (County Staffordshire, England, Heather, Naitve)

https://en.wikipedia.org/wiki/County_flowers_of_the_United_Kingdom

Heilpflanze

Callunae vulgaris herba, Heidekraut, und Callunae vulgaris flos, Heidekrautblüten, sind vom Bundesgesundheitsamt mit einer Negativ-Monographie bedacht worden:

www.heilpflanzen-welt.de/buecher/BGA-Kommission-E-Monographien/

Die Besenheide kann man in Oberschwaben wie in fast ganz Deutschland immer wieder finden.

Symbolisches

Das Heidekraut hat bei Marianne Beuchert in ihrem Buch "Symbolik der Pflanzen" ein eigenes Kapitel (S. 131-133).

06.09.2014 - Im Pfrunger-Burgweiler-Ried
06.09.2014 - Im Pfrunger-Burgweiler-Ried
06.09.2014 - Im Pfrunger-Burgweiler-Ried
06.09.2014 - Im Pfrunger-Burgweiler-Ried
06.09.2014 - Im Pfrunger-Burgweiler-Ried
06.09.2014 - Im Pfrunger-Burgweiler-Ried

Die Besenheide in der Fachliteratur

Das Heidekraut hat im "Lehrbuch der biologischen Heilmittel" (Bd. 6) von Gerhard Madaus (1938) unter dem Namen "Erica"ein eigenes Kapitel.

"Heather" ist die Nummer 14 der Bachblüten mit dem Thema "Beziehungsfähigkeit, Zuhören" (Ilse Maly, Bachblüten als Chance und Hilfe, Knaur 1999).

Dr. Claudia Urbanovsky beschreibt das Heidekraut in Ihrem Buch "Der Garten der Druiden.Das geheime Kräuterwissen der keltischen Heiler" von 2008. Die Pflanze wurde dort aber nur in begrenztem Maße als Heilpflanze genutzt.

 

Steffen Guido Fleischhauer hat die Besenheide in seine "Kleine Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen" von 2010 aufgenommen.

Jürgen Feder, 2014 (amüsant und informativ!)

Eine Beschreibung und schöne Fotos des Heidekrauts findet man auf der italienischen Seite www.actaplantarum.org und auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.

Die Besenheide ist laut www.floraweb.de als Raupen-Futterpflanze für 83 Falterarten (darunter einige Bläulinge) und Nektarpflanze für 15 Falterarten von Bedeutung. 

 

Hunnius, Pharmazeutisches Wörterbuch, 4. Aufl. 1966:

In meinem Herbarium von 1969
In meinem Herbarium von 1969