Familie: Süßgräser - Poacae
Weltweit gibt es 100 "Setaria"-Arten; in "Rothmaler, Exkursionsflora von Deutschland, 2011" werden 6 Arten beschrieben.
Sebald, Seybold, Philippi und Wörz, 1998, Bd. 7. S. 221, sprechen von etwa 125 Arten, die in den Tropen und Subtropen auf Kulturland oder Ruderalflächen verbreitet sind. In Europa kommen 7 Arten vor, in Baden-Württemberg 3 Arten. Das ursprüngliche und das synanthrop erweiterte Verbreitungsgebiet der Setaria-Arten lässt sich nur schwer voneinander unterscheiden. Wirtschaftliche Bedeutung als Getreide und Futtergras hat nur die Kolbenhirse, Setaria italica, erlangt.
Weltweit verbreitet
"Unkraut- oder Ruderalpflanze"
Namen
Englisch: Yellow bristlegrass
Französisch: Sétaire glauque, Sétaire naine
Italienisch: Pabbio rossastro, Setaria glauca
Steffen Guido Fleischhauer hat die Borstenhirse-Arten in seine "Kleine Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen" von 2010 aufgenommen.
Eine Beschreibung der Fuchsroten Bostenhirse findet man bei Jürgen Feder, 2014.
Eine Beschreibung und schöne Fotos der Fuchsroten Borstenhirse findet man auf der italienischen Seite www.actaplantarum.org, auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz und auf der portugiesischen Seite www.flora-on.pt.
Laut www.floraweb.de liegen für die Fuchsrote Borstenhirse keine Angaben zur Nutzung durch Schmetterlinge vor.
Jonas Frei hat die Fuchsrote Borstenhirse in sein sehr ansprechendes und informatives Buch "Stadtwildpflanzen", 2022, aufgenommen (S. 241).
Eine Darstellung der weltweiten Verbreitung der Fuchsroten Borstenhirse kann man über https://powo.science.kew.org aufrufen.
Die Fuchsrote Borstenhirse wird auch bei Wikipedia beschrieben.
Blühmonate: Juli bis Oktober
Standorte: Sandige bis lehmige Äcker (besonders Hackkulturen), Weinberge, Gärten, trockene bis frische Ruderalsstellen: Weg- und Straßenränder, Schutt, Bahnanlagen, nährstoffanspruchsvoll
Archäophyt
Häufigkeit:
Areal: subtropisches bis temperates Eurasien, vom ozeanischen bis ins mäßig kontinentale Klima vorkommend (Stufe 2-7 auf der 10-stufigen pflanzengeographischen Kontinentalitätsskala). Neophyt in der australen Florenzone zirkumpolar.
Sommerannuell
Selbstbestäubung
Klett- und Klebausbreitung der Samen
Samen langlebig (>20 Jahre)
Zeigerwerte:
Vergesellschaftung: wächst in der Ordnung "Ges. basenarmer, meist saurer Böden" (O Aperetalia spicae-venti; O Aper.), darin besonders im Verband "Hackfrucht-Ges. oligotropher, saurer Böden" (V Panico-Setarion; V Pan.-Set.) sowie in den Verbänden "Vogelknöterich-Trittrasen" (V Polygonion avicularis; V Polyg. avic.) und "Wege-Rauken-Ges." (V Sisymbrion officinalis; V Sisymbr.).
Weltweit verbreitet
"Unkraut- oder Ruderalpflanze"
Namen
Französisch: Sétaire verte
Italienisch: Pabbio comune
Steffen Guido Fleischhauer hat die Borstenhirse-Arten in seine "Kleine Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen" von 2010 aufgenommen.
Laut www.floraweb.de liegen für die Grüne Borstenhirse keine Angaben zur Nutzung durch Schmetterlinge vor.
Alexandra-Maria Klein und Julia Krohmer führen die Grüne Borstenhirse mit dem Attribut "Hirse in 'Walzenform'" bei ihren Stadtpflanzen auf ("Das wächst in deiner Stadt". S. 120, 2023): Stammform der Kolbenhirse. Kommt gut mit Trockenheit und hohen Temperaturen zurecht.
Zahlreiche schöne Fotos und Informationen zur Grünen Borstenhirse findet man auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.
Jonas Frei hat die Grüne Borstenhirse in sein sehr ansprechendes und informatives Buch "Stadtwildpflanzen", 2022, aufgenommen (S. 240).
Eine Darstellung der weltweiten Verbreitung der Grünen Borstenhirse kann man über https://powo.science.kew.org aufrufen.
Die Grüne Borstenhirse wird auch bei Wikipedia beschrieben.
Blühmonate: Juni bis Oktober
Standorte: Sandige bis lehmige Äcker (besonders Hackkulturen), Gärten, Weinberge, mäßig trockene Ruderalsstellen: Weg- und Straßenränder, Pflasterfugen, Bahnanlagen, Sandgruben, Schutt, )nährstoffanspruchsvoll
Archäophyt
Häufigkeit:
Areal: australe und meridionale bis temperate Florenzone, sowohl im ozeanischen wie auch im kontinentalen Klima vorkommend (Stufe 1-9 auf der 10-stufigen pflanzengeographischen Kontinentalitätsskala) Amerikas, Afrikas und Eurasiens. Neophyt im australen und meridionalen bis temperaten Amerika.
Sommerannuell
Selbstbestäubung
Klett- und Klebausbreitung der Samen
Samen langlebig (>20 Jahre)
Zeigerwerte:
Vergesellschaftung: wächst in der Klasse "Acker- und Gartenunkraut-Ges." (K Stellarietea mediae; K Stell.) sowie in der Ordnung "Kurzlebige Ruderal-Ges." (O Sisymbrietalia; O Sisymbr.).
Weltweit verbreitet
"Unkraut- oder Ruderalpflanze"
Namen
Englisch: Rough Bristlegrass
Französisch: Sétaire verticillée
Italienisch: Pabbio verticillato
Steffen Guido Fleischhauer hat die Borstenhirse-Arten in seine "Kleine Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen" von 2010 aufgenommen.
Schöne Fotos der Kletten-Borstenhirse findet man auf der portugiesischen Seite www.flora-on.pt sowie auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.
Laut www.floraweb.de liegen für die Kletten-Borstenhirse keine Angaben zur Nutzung durch Schmetterlinge vor.
Eine Darstellung der weltweiten Verbreitung der Kletten-Borstenhirse kann man über https://powo.science.kew.org aufrufen.
Die Kletten-Borstenhirse wird auch bei Wikipedia beschrieben.
Blühmonate: Juni bis September
Standorte: Sandige bis lehmige Äcker (besonders Hackkulturen), Gärten, Weinberge, mäßig trockene bis frische Ruderalsstellen: Wegränder, Müll, Schutt, Bahnanlagen, basenhold, nährstoffanspruchsvoll
Archäophyt im Norden
Neophyt
Unbeständiger Neophyt: selten im südlichen Schleswig-Holstein
In Ausdehnung begriffen
Areal: meridionales bis submeridionales Europa bis Westasien?, . Archäophyt/Neophyt in der australen und meridionalen bis temperaten Florenzone zirkumpolar, vom ozeanischen bis ins mäßig kontinentale Klima vorkommend (Stufe 2-7 auf der 10-stufigen pflanzengeographischen Kontinentalitätsskala)
Sommerannuell
Klett- und Klebausbreitung der Samen
Samen langlebig (>20 Jahre)
Zeigerwerte:
Vergesellschaftung: wächst in den Verbänden "Hackfrucht-Ges. oligotropher, saurer Böden" (V Panico-Setarion; V Pan.-Set.) und "Wege-Rauken-Ges." (V Sisymbrion officinalis; V Sisymbr.).
Die Kletten-Borstenhirse trägt ihren Namen zu Recht. Wir sind nämlich auf sie aufmerksam geworden, als wir nach einer Vesperpause auf dem Rotweinwanderweg im Ahrtal feststellen mussten, dass sich jede Menge kleiner Borsten in unsere Wandersocken hineingebohrt hatten, die sehr schwer zu entfernen waren.