Picea abies - Fichte, Rottanne

Familie: Kieferngewächse - Pinaceae

Nord- und mitteleuropäische Pflanze

"Waldpflanze"

Laut "Rothmaler, Exkursionsflora von Deutschland, 2011" gibt es weltweit 38 "Fichte"-Arten; für Deutschland werden dort 6 Arten beschrieben.

2017: "Baum des Jahres"

Heilpflanze

Picea aetheroleum, Fichtennadelöl, und Piceae turiones recentes, Frische Fichtenspitzen, sind vom Bundesgesundheitsamt jeweils mit einer Positiv-Monographie bedacht worden:

www.heilpflanzen-welt.de/buecher/BGA-Kommission-E-Monographien/

Symbolisches

Marianne Beuchert beschreibt die symbolische Bedeutung der Fichte in ihrem Buch "Symbolik der Pflanzen" (S. 101-103).

Die Fichte in der Fachliteratur

Sebastian Kneipp schreibt in seinem ersten Werk "Meine Wasserkur" von 1886 über das Fichten- und Tannenharz als innerliches Heilmittel. Die Fichte hat im Lehrbuch der biologischen Heilmittel" (Bd. 9) von Gerhard Madaus (1938) ein eigenes Kapitel.

Dr. med. Josef H. Kaiser schreibt in "Das große Kneipp-Hausbuch" von 1975 über die innerliche und äußerliche Anwendung verschiedener Tanne- und Fichtezubereitungen.

Steffen Guido Fleischhauer hat die Fichte in seine "Kleine Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen" von 2010 aufgenommen.

Empfehlungen zur gehobenen kulinarischen Verarbeitung der Fichte findet man in Meret Bisseggers Buch "Meine wilde Pflanzenküche. Bestimmen, Sammeln und Kochen von Wildpflanzen", 6. Aufl. 2013.

Eine Beschreibung und schöne Fotos der Fichte findet man auf der italienischen Seite www.actaplantarum.org und auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.

Die Fichte wird im Arzneipflanzenlexikon der Kooperation Phytopharmaka ausführlich beschrieben

(siehe www. arzneipflanzenlexikon.info).

 

Hunnius, Pharmazeutisches Wörterbuch, 4. Aufl. 1966:

Die Schwäbische Zeitung berichtet am 16.08.2017:

 

"Der Wald in Zahlen

Nach Informationen des Landwirtschaftsministeriums ist Baden-Württemberg zu 40 Prozent von Wald bedeckt. Rund 36 Prozent der Wälder sond in Privat-besitz, 40 Prozent gehören den Kommunen, rund 24 Prozent dem Land. Laut aktuelen Zahlen der Bundeswaldinventur aus 2012 besteht der Wald im Süd-westen zu 53 Prozent aus Nadelbäumen und zu 47 Prozent aus Laubbäumen. Die Fichte bildet mit 34 Prozent der Spitzenreiter unter den Baumarten, gefolgt von der Buche mit 22 Prozent sowie der Tanne mit 8 und der Eiche mit 7 Prozent.(kab)"

 

Die Klimaerwärmung macht der Fichte zu schaffen. Douglasie (Pseudotsuga menziesii, IF)) und Küstentanne (Abies grandis, IF) kommen eventuell als Ersatz in Frage, bringen jedoch auch wieder Probleme mit.

16.03.2019 - Russenhölzle
16.03.2019 - Russenhölzle