Familie: Glockenblumengewächse - Campanulaceae
Laut "Rothmaler, Exkursionsflora von Deutschland, 2011" gibt es weltweit 22 "Phyteuma"-Arten; für Deutschland werden dort 7 Arten beschrieben.
Wolf-Dieter Storl schreibt in seinem schön gestalteten Buch "Die Seele der Pflanzen. Botschaften und Heilkräfte aus dem Reich der Kräuter" von 2009 über die Teufelskralle-Arten das Kapitel 'Mit Himmel und Erde verbunden'.
Mitteleuropäische Pflanze
"Waldpflanze"
Empfehlungen zur gehobenen kulinarischen Verarbeitung der Ährigen Teufelskralle findet man in Meret Bisseggers Buch "Meine wilde Pflanzenküche. Bestimmen, Sammeln und Kochen von Wildpflanzen", 6. Aufl. 2013.
Eine Beschreibung und schöne Fotos der Ährigen Teufelskralle findet man auf der italienischen Seite www.actaplantarum.org und auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz und, sogar in deutscher Sprache, auf der finnischen Seite www.luontoportti.com/suomi/de.
Mitteleuropäische Pflanze
"Bergpflanze"
Namen
Englisch: Round-headed rampion
Französisch: Raiponce orbiculaire
Italienisch: Raponzolo orbicolare
2002: "County Flower of the United Kingdom" (County Sussex, England, Round-headed rampion, Native)
https://en.wikipedia.org/wiki/County_flowers_of_the_United_Kingdom
Beschreibungen der Kugeligen Teufelskralle finden sich bei Paula Kohlhaupt, 1967 Band 1.
Eine Beschreibung und schöne Fotos der Kugeligen Teufelskralle findet man auf der italienischen Seite www.actaplantarum.org und auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.
Mittel- und südwesteuropäische Pflanze
"Bergpflanze"
Beschreibungen der Halbkugeligen Teufelskralle finden sich bei Paula Kohlhaupt, 1967 Band 2.
Eine Beschreibung und schöne Fotos der Halbkugeligen Teufelskralle findet man auf der italienischen Seite www.actaplantarum.org und auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.
Alpine Pflanze
"Trockenpflanze"
Namen
Englisch: Betonica-Leaved Rampion
Französisch: Raiponce à feuilles de bétoine
Italienisch: Raponzolo montano
Die Betonien-Teufelskralle kommt in Baden-Württemberg nicht vor. In Deutschland kommt sie nur in Bayern im SW-Allgäu vor.
Eine Beschreibung und schöne Fotos der Betonien-Teufelskralle findet man auf der italienischen Seite www.actaplantarum.org.
Beim "Portale della Flora d’Italia" unter der Adresse https://dryades.units.it/floritaly/ sieht man den floristischen Status der Pflanze in den verschiedenen italienischen Regionen. Außerdem gibt es hier viele weitere schöne Fotos der Pflanze zu sehen.
Eine Darstellung der weltweiten Verbreitung der Betonien-Teufelskralle kann man über https://powo.science.kew.org aufrufen.
In Österreich wächst die Betonien-Teufelskralle in den Bundesländern Kärnten, Steiermark, Tirol und Vorarlberg (siehe Adler/Oswadl/Fischer, Exkursionsflora von Österreich, 1994).
Blühmonate: Juni bis September
Standorte: Subalpine frische Silikatmagerrasen, kalkmeidend
Häufigkeit: kommt nur zerstreut, .h. in 5-40% der Kartierflächen, im bayerischen Allgäu vor
Areal: submeridionales bis südlichtemperates Florengebiet in der alpinen Höhenstufe der Alpen, nur im gemäßigt ozeanischen Klima vorkommend (Stufe 3-4 auf der 10-stufigen pflanzengeographischen Kontinentalitätsskala).
Immergrün?
Halbrosettenpflanze
Hemikryptophyt: Überdauerungsknospen in Höhe der Erdoberfläche
Staude
Pleiokorm (verzweigter, oft verholzter Bodenspross, der trotz möglicher sprossbürtiger Bewurzelung auf die Verbindung mit der Primärwurzel angewiesen bleibt) - Rübe
Insektenbestäubung: Haut- und Zweiflügler
Vormännlichkeit: die Staubblätter geben den Pollen ab, bevor die Narbe der Blüte oder der Blüten des Blütenstandes) belegt werden kann, dadurch wird Fremdbestäubung erreicht
Stoßausbreitung der Samen
Lichtkeimer
Zeigerwerte:
Vergesellschaftung: wächst im Verband "Hochmontane bis subalpine Borstgrasrasen" (V Nardion strictae; V Nard.)
