Levisticum officinale - Garten-Liebstöckel, Maggikraut

Familie: Doldenblütler - Apiaceae

Stammt aus Südwestasien

"Kulturpflanze"

Weltweit gibt es 39 "Levisticum"-Arten; in "Rothmaler, Exkursionsflora von Deutschland, 2011" wird 1 Art beschrieben.

Gewürzpflanze

Heilpflanze

Levistici radix, Liebstöckelwurzel, ist vom Bundesgesundheitsamt mit einer Positiv-Monographie bedacht worden;

www.heilpflanzen-welt.de/buecher/BGA-Kommission-E-Monographien/

Der Liebstöckel in der Fachliteratur

Der Liebstöckel ist unter dem Namen "levisticum" die Nummer 33b des Kapitel LXX des Capitulare de Villis von Karl dem Großen.

Der Mönch Walahfried Strabo von der Reichenau schreibt schon in seinem Lehrgedicht "Liber de Cultura Hortorum" (auch "Hortulus" genannt) aus dem Jahr 827 über den Liebstöckel:  "Lybisticum"

Auch Hildegard von Bingen (1098 - 1179) hat über die Heilwirkung des Liebstöckels geschrieben (siehe Karl Heinz Reger, "Hildegard Medizin. Die natürlichen Kräuterrezepte und Heilverfahren der hl. Hildegard von Bingen", Orbis Verlag 1998).

Sehr umfassend informiert Gernot Katzer im Internet über den Liebstöckel, besonders auch unter dem Aspekt der Etymologie und internationalen Verwendung inkl. Rezepten: gernot-katzers-spice-pages.com

Auch Hildegard von Bingen (1098 - 1179) schreibt über die Heilwirkung des Liebstöckels (siehe www.welterbe-klostermedizin.de)

Der Liebstöckel hat im "Lehrbuch der biologischen Heilmittel" (Bd. 8) von Gerhard Madaus (1938)  ein eigenes Kapitel.

Claudia Ritter trägt in ihrem Buch "Heimische Nahrungspflanzen als Heilmittel. Gemüse, Früchte und Getreide - von Ackerbohne bis Zwiebel Pflanzenkunde, Heilanwendungen und Rezepte" von 2013 Wissenswertes über den Liebstöckel zusammen.

Eine Beschreibung und schöne Fotos des Liebstöckels findet man auf der italienischen Seite www.actaplantarum.org und auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.

Der Liebstöckel wird im Arzneipflanzenlexikon der Kooperation Phytopharmaka ausführlich beschrieben

(siehe www. arzneipflanzenlexikon.info).

 

Hunnius, Pharmazeutisches Wörterbuch, 4. Aufl. 1966: