Melittis melissophyllum - Immenblatt

Familie: Lippenblütler - Lamiaceae

Europäische Pflanze

"Waldpflanze"

Namen

Englisch: Bastard balm

Französisch: Mélitte á feuilles de mélisse   

Italienisch: Erba limona comune, Bocca di lupo

Spanisch: Melisa bastarda, torongil de campo

Die Art kommt weltweit nur einmal vor; sie wird in "Rothmaler, Exkursionsflora von Deutschland, 2011" beschrieben.

Das Immenblatt ist in Deutschland besonders geschützt!

Das Immenblatt gilt in Deutschland als gefährdet!

In meinem Herbarium von 1969
In meinem Herbarium von 1969
16.05.2016 - Am Überlinger See oberhalb von Sipplingen
16.05.2016 - Am Überlinger See oberhalb von Sipplingen

Da war die Freude groß, als ich endlich wieder einmal in der freien Natur ein Immenblatt gefunden habe, und sogar mehrere Exemplare an verschiedenen Stellen.

Das Immenblatt ist keine Pflanze Oberschwabens, kommt jedoch am südlichen Oberrhein und vom Hochrhein bis zum Bodensee und Hegau mäßig häufig vor. In anderen Bundesländern geht der Bestand zurück.

Das Immenblatt soll der einheimische Lippenblütler mit den größten Blüten sein.

16.05.2016 - Am Überlinger See oberhalb von Sipplingen
16.05.2016 - Am Überlinger See oberhalb von Sipplingen

Das Immenblatt in der Fachliteratur

Steffen Guido Fleischhauer hat das Immenblatt in seine "Kleine Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen" von 2010 aufgenommen.

Eine Beschreibung und schöne Fotos des Immenblatts findet man auf der italienischen Seite www.actaplantarum.org und auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.

Umfassende Information über das Immenblatt findet man auf den Seiten www.infoflora.ch und www.floraweb.de.

 

Laut www.floraweb.de liegen für das Immenblatt keine Angaben zur Nutzung durch Schmetterlinge vor.

05.06.2016 - Zusammen mit Vincetoxicum hirundinaria am Hochrhein zwischen Rheinfall und Rheinau
05.06.2016 - Zusammen mit Vincetoxicum hirundinaria am Hochrhein zwischen Rheinfall und Rheinau

Hinsichtlich der Blätter besteht Verwechslungsmöglichkeit mit Taubnessel-Arten und dem Alpen-Ziest.

 

27.06.2011 - Warmtal auf der Schwäbischen Alb: hier waren auch zahlreiche Exemplare zu sehen.