Familie: Süßgräser - Poaceae
Laut "Rothmaler, Exkursionsflora von Deutschland, 2011" gibt es weltweit 40 "Glyceria"-Arten; für Deutschland werden dort 7 Arten beschrieben.
Sebald, Seybold, Philippi, Wörz, 1998, Bd. 7, S. 366, sprechen von etwa 50 Arten, die in den gemäßigten Zonen weltweit verbreitet sind. Davon kommen in Europa 11 Arten vor und in Baden-Württemberg 5 Arten.
Eurasiatisch-nordamerikanische Pflanze
"Gewässerpflanze"
Namen
Englisch: Floating Sweet-Grass
Französisch: Glycérie flottante
Italienisch: Gramignone natante
Schweiz: Flutendes Süßgras
Beim "Portale della Flora d’Italia" unter der Adresse https://dryades.units.it/floritaly/ und auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz findet man weitere Fotos des Flutenden Schwadens.
Steffen Guido Fleischhauer hat die Schwaden-Arten in seine "Kleine Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen" von 2010 aufgenommen.
Der Flutende Schwaden ist laut www.floraweb.de Raupenfutterpflanze für 2 Tagfalterarten (Früher Kommafalter, Großes Ochsenauge).
Eine Darstellung der weltweiten Verbreitung des Flutenden Schwadens kann man über https://powo.science.kew.org aufrufen.
Sebald, Seybold, Philippi, Wörz, 1998, Bd. 7, S. 366: Der Flutende Schwaden gilt als gutes Futtergras. Außerdem wurden vom Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert in Nord- und Ostdeutschland die stärkereichen Früchte als "Schwadengrütze" mit Milch oder Butter gegessen. Daher auch der Name "Manna-Schwaden".
Blühmonate: Mai bis August
Standorte: Sickernasse oder flach überflutete Ufer fließender (Bäche) oder stehender (Seen, Teiche) mesotropher Gewässer, flutend in Gewässern, auch an nassen Waldwegen
Häufigkeit: alle Bundesländer "gemein", kommt in über 90% der Kartierflächen vor, nur in Baden-Württemberg (Jura) und in den mitteldeutschen Trockengebieten zerstreut, also in 5-40% der Kartierflächen vorkommend
Areal: submeridionales bis boreales Europa, vom ozeanischen bis ins gemäßigte Klima vorkommend (Stufe 1-5 auf der 10-stufigen pflanzengeographischen Kontinentalitätsskala). Neophyt in der australen Florenzone Australiens und Amerikas sowie im submeridionalen bis temperaten Ostamerika.
Immergrün
Hemikryptophyt: Überdauerungsknospen in Höhe der Erdoberfläche / Helophyt: Sumpfpflanze / Schwimmblattpflanze
Staude
Horst und unterirdische Ausläufer
Wasserausbreitung, Klett- und Klebausbreitung der Samen
Zeigerwerte:
Vergesellschaftung: wächst in den Verbänden "Bachröhrichte" (V Glycerio-Sparganion; V Glyc.-Sparg.), "Röhrichte" (V Phragmiton australis; V Phragm.) und "Eutrophe Nasswiesen" (V Calthion palustris; V Calth.).
Eurasiatische Pflanze
"Gewässerpflanze"
Namen
Englisch: Water meadow grass, Reed sweet grass
Französisch: Grande glycérie
Italienisch: Gramignone maggiore
Schweiz: Großes Süssgras
Beim "Portale della Flora d’Italia" unter der Adresse https://dryades.units.it/floritaly/ und auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz findet man weitere Fotos des Flutenden Schwadens.
Eine Darstellung der weltweiten Verbreitung des Wasser-Schwadens kann man über https://powo.science.kew.org aufrufen.
Der Wasser-Schwaden ist laut www.floraweb.de Raupenfutterpflanze für 10 Nachtfalterarten.
Steffen Guido Fleischhauer hat die Schwaden-Arten in seine "Kleine Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen" von 2010 aufgenommen.