Hyacinthoides non-scripta - Hasenglöckchen

Familie  Hyacinthengewächse - Hyacinthaceae

Südwesteuropäische Pflanze

"Waldpflanze", "Neophyt", auch Zierpflanze und verwildert

Namen

Französisch: Jacinthe sauvage

Italienisch: Giacinto a fiori penduli

Laut "Rothmaler, Exkursionsflora von Deutschland, 2011" gibt es weltweit 2 "Hasenglöckchen"-Arten; beide und eine Bastardform werden dort für

Deutschland beschrieben.

Das Hasenglöckchen ist in Deutschland besonders geschützt!

Das Hasenglöckchen in der Fachliteratur

Laut www.floraweb.de liegen für das Hasenglöckchen keine Angaben zur Nutzung durch Schmetterlinge vor.

Über das Hasenglöckchen gibt es auf der Seite www.giftpflanzen.com von B. Bös ein eigenes Kapitel.

Eine Beschreibung und schöne Fotos des Hasenglöckchens findet man auf der italienischen Seite www.actaplantarum.org und auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.

Symbolisches

Das Hasenglöckchen in der Literatur

Die berühmte französische Schriftstellerin Colette hat in "Mein literarischer Garten" von 2020 (im Original: "Pour un herbier", Lausanne 1948) liebevolle Pflanzenportraits verfasst. Darin befasst sie sich in dem Kapitel "Zimmerhyazinthe" vor allem mit dem Hasenglöckchen, das auf französich "Wilde Hyazinthe" heißt, von ihr liebevoll "zierliche Tochter des Waldes" genannt. Sie schwärmt von ihrem Anblick im zeitigen Frühjahr: "Man sollte sie nur lebendig sehen, in hellen Scharen zwischen dem kahlen Gehölz. Dann breitet sich ihr Blau so gleichmäßig aus, dass es von weitem einem Teich ähnelt" (S. 72).