Helleborus spec. - Nieswurz-Arten

Familie: Hahnenfußgewächse - Ranunculaceae

Laut "Rothmaler, Exkursionsflora von Deutschland, 2011" gibt es weltweit 21 "Helleborus"-Arten; für Deutschland werden dort 4 Arten mit 2 Unterarten beschrieben.

Alle Nieswurz-Arten sind giftig!

Alle Nieswurz-Arten sind in Deutschland geschützt!

Helleborus foetidus - Stinkende Nieswurz

Südwesteuropäische Pflanze

"Waldpflanze"

Namen

Englisch: Bear's Foot, Stinking Hellebore

Französisch: Hellébore fétide

Italienisch: Ellebore puzzolente

Die Stinkende Nieswurz ist giftig!

Die Stinkende Nieswurz ist in Deutschland geschützt!

24.03.2015 - Im Oberen Donautal bei Hausen im Tal
24.03.2015 - Im Oberen Donautal bei Hausen im Tal

Die Stinkende Nieswurz soll auch in Oberschwaben häufig vorkommen, was ich allerdings nicht bestätigen kann. 

Aber wenn man auf der Schwäbischen Alb wandert, sieht man sie  eigentlich immer irgendwo in einem Wald oder auch am Waldrand. Sie blüht schon sehr früh.

24.03.2015 - Im Oberen Donautal bei Hausen im Tal
24.03.2015 - Im Oberen Donautal bei Hausen im Tal


24.03.2015 - Im Oberen Donautal bei Hausen im Tal
24.03.2015 - Im Oberen Donautal bei Hausen im Tal


24.03.2015 - Im Oberen Donautal bei Hausen im Tal
24.03.2015 - Im Oberen Donautal bei Hausen im Tal


06.04.2014 - Auf der Schwäbischen Alb: Laubwald am Dreifaltigkeitsberg bei Spaichingen
06.04.2014 - Auf der Schwäbischen Alb: Laubwald am Dreifaltigkeitsberg bei Spaichingen


06.04.2014 - Auf der Schwäbischen Alb: Laubwald am Dreifaltigkeitsberg bei Spaichingen
06.04.2014 - Auf der Schwäbischen Alb: Laubwald am Dreifaltigkeitsberg bei Spaichingen


Die Stinkende Nieswurz in der Fachliteratur

Dr. Claudia Urbanovsky beschreibt in Ihrem Buch "Der Garten der Druiden.Das geheime Kräuterwissen der keltischen Heiler" von 2008 die Stinkende Nieswurz als von den Druiden aus ihrem Giftgarten genutzte Heilpflanze.

Wolf-Dieter Storl schreibt in seinem schön gestalteten Buch "Die Seele der Pflanzen. Botschaften und Heilkräfte aus dem Reich der Kräuter" von 2009 über die Stinkende Nieswurz das Kapitel 'Gefährlich wie ein Wolf'.

Eine Beschreibung und schöne Fotos der Stinkenden Nieswurz findet man auf der italienischen Seite www.actaplantarum.org und auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.

06.04.2014 - Auf der Schwäbischen Alb: Laubwald am Dreifaltigkeitsberg bei Spaichingen
06.04.2014 - Auf der Schwäbischen Alb: Laubwald am Dreifaltigkeitsberg bei Spaichingen


17.10.2019 - Nordschwarzwald bei Calw
17.10.2019 - Nordschwarzwald bei Calw

Helleborus viridis - Grüne Nieswurz

Mitteleuropäische Pflanze

"Waldpflanze"

Die Grüne Nieswurz ist giftig!

Die Grüne Nieswurz ist in Deutschland geschützt!

Die Grüne Nieswurz in der Fachliteratur:

Zahlreiche schöne Fotos und Informationen zur Grünen Nieswurz findet man auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz

 

Hunnius, Pharmazeutisches Wörterbuch, 4. Aufl. 1966:

Meine Erfahrungen mit der Grünen Nieswurz:

Die Grüne Nieswurz habe ich bis jetzt nur im Heilkräutergarten von Bad Wörishofen gesehen. Sie blüht im zeitigen Frühjahr.

Helleboris orientalis - Orientalische Nieswurz

Stammt aus Kleinasien

"Kulturpflanze", aber auch lokal als Neophyt.

Die Orientalische Nieswurz ist giftig!

Die Orientalische Nieswurz in der Fachliteratur

Zahlreiche schöne Fotos und Informationen zur Orientalischen Nieswurz findet man auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz

Meine Erfahrungen mit der Orientalischen Nieswurz:

Die orientalische Nieswurz habe ich einmal auf einem Pflanzenflohmarkt als junges Pflänzchen erstanden und sie hat mich lange Jahre als früh- und langblühende interessante Pflanze erfreut.

Helleborus niger - Christrose

Südosteuropäische Pflanze

"Waldpflanze"

Die Christrose ist giftig!

Die Christrose ist in Deutschland besonders geschützt!

Aus meinem Herbarium von 1969; Nachtrag
Aus meinem Herbarium von 1969; Nachtrag


Symbolisches

Rosemarie Gebauer, eine Diplombiologin, die sich auf botanisch-literarische Zusammenhänge spezialisiert hat, geht in ihrem sehr schön gestalteten  Büchlein  "Jungfer im Grünen und Tausendgüldenkraut. Vom Zauber alter Pflanzennamen" von 2015 in einem eigenen kleinen Kapitel der Frage nach, wie die Christrose zu ihrem deutschen und lateinischen Namen gekommen ist und macht dabei auch auf botanische Besonderheiten aufmerksam.

Die Christrose in der Fachliteratur

Die Christrose hat im "Lehrbuch der biologischen Heilmittel" (Bd. 7) von Gerhard Madaus (1938)  ein eigenes Kapitel.

Eine Beschreibung und schöne Fotos der Christrose findet man auf der italienischen Seite www.actaplantarum.org und auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.

Christian Rätsch beschreibt die Christrose in seinem Buch "Heilpflanzen der Antike. Mythologie, Heilkunst und Anwendung" von 2015 im Kapitel "Nieswurz".

 

Hunnius, Pharmazeutisches Wörterbuch, 4. Aufl. 1966:

20.01.2015 - Als Zierpflanze auf dem Friedhof in Obereschach
20.01.2015 - Als Zierpflanze auf dem Friedhof in Obereschach


Meine Nieswurz-Arten nebeneinander (mit Blühmonaten)