Familie: Hanfgewächse - Cannabaceae
Eurasiatisch-nordamerikanische Pflanze;
als Kulturpflanze weltweit verbreitet
"Waldpflanze"
Namen
Engisch: Hop, Common hop
Französisch: Houblon
Italienisch: Lupolo comune
2007: "Arzneipflanze des Jahres" (siehe www.welterbe-klostermedizin.de)
2002: "County Flower of the United Kingdom" (County Kent, England, Hop, Native)
https://en.wikipedia.org/wiki/County_flowers_of_the_United_Kingdom
Heilpflanze
Lupuli strobulus, Hopfenzapfen, sind vom Bundesgesundheitsamt mit einer Positiv-Monographie bedacht worden;
www.heilpflanzen-welt.de/buecher/BGA-Kommission-E-Monographien/
Laut "Rothmaler, Exkursionsflora von Deutschland, 2011" gibt es weltweit 2 Hopfen-Arten; für Deutschland wird dort 1 Art beschrieben.
Schon Hildegard von Bingen (1098 - 1179) hat über die Heilwirkung des Hopfens geschrieben (siehe Karl Heinz Reger, "Hildegard Medizin. Die natürlichen Kräuterrezepte und Heilverfahren der hl. Hildegard von Bingen", Orbis Verlag 1998).
Der Hopfen hat im "Lehrbuch der biologischen Heilmittel" (Bd. 8) von Gerhard Madaus (1938) unter dem Namen "Lupulinum" ein eigenes Kapitel.
Im „Feld- Wald- und Wiesenkochbuch, Kochuchverlag Heimeran, 1978 von Eve Marie Helm hat der Hopfen ein eigenes Kapitel.
Eine historische Pflanzenmonographie über den Hopfen sowie ein Artikel über seine heilende Wirkung findet sich auf den Internetseiten der Forschergruppe Klostermedizin,siehe www.klostermedizin.de und www.welterbe-klostermedizin.de
Eine ausführliche Monographie hat der Hopfen in der "Enzyklopädie der Psychoaktiven Pflanzen. Botanik, Ethnopharmakologie und Anwendungen" von Christian Rätsch, AT-Verlag 2007
Steffen Guido Fleischhauer hat den Hopfen in seine "Kleine Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen" von 2010 aufgenommen.
Roger Kalbermatten schreibt über den Hopfen in seinem Buch "Wesen und Signatur der Heilpflanzen. Die Gestalt als Schlüssel zur Heilkraft der Pflanzen", AT Verlag, 7. Aufl. 2011 unter den Aspekten "Fröhlichkeit, Leichtigkeit".
Rezepte zur gehobenen kulinarischen Verarbeitung des Hopfens findet man in Meret Bisseggers Buch "Meine wilde Pflanzenküche. Bestimmen, Sammeln und Kochen von Wildpflanzen", 6. Aufl. 2013.
Claudia Ritter trägt in ihrem Buch "Heimische Nahrungspflanzen als Heilmittel. Gemüse, Früchte und Getreide - von Ackerbohne bis Zwiebel Pflanzenkunde, Heilanwendungen und Rezepte" von 2013 Wissenswertes über den Hopfen zusammen.
Originell und sachkundig befasst sich Jürgen Feder in seinem Buch "Feders Kleine Kräuterkunde" von 2017 mit kulinarischen und sonstigen Anwendungen des Gewöhnlichen Hirtentäschelkrauts. Besonders begeistert er sich für die kulinarische Verwendung der Hopfenblätter und -sprosse (S. 111f).
Ein sehr interessantes Pflanzenportrait des Hopfens findet man auf der Homepage des Bochumer Botanischen Vereins e.V:
Der Hopfen steht auf der „Liste einheimischer und standortgerechter Pflanzen – Landkreis Ravensburg“ der Initiative für biologische Vielfalt des Landkreises Ravensburg und des Landschaftserhaltungsverbands, siehe www.naturvielfalt-rv.de
Eine Beschreibung und schöne Fotos des Hopfens findet man auf der italienischen Seite www.actaplantarum.org und auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz und, sogar in deutscher Sprache, auf der finnischen Seite www.luontoportti.com/suomi/de.
Der Hopfen wird im Arzneipflanzenlexikon der Kooperation Phytopharmaka ausführlich beschrieben
(siehe www. arzneipflanzenlexikon.info).
Hunnius, Pharmazeutisches Wörterbuch, 4. Aufl. 1966:
16.08.2019, Gebüsch bei Schloss Achberg: Jetzt habe ich auch einmal eine männliche Hopfenblüte gesehen, d. h. eine männliche Pflanze, denn der Hopfen ist zweihäusig:
Im Gegensatz zu den anderen Windepflanzen ist der Hopfen rechtswindend.
In meinem Herbarium von 1969; Nachtrag (Fundort: Waldpark Mannheim):