Früher: Lycopodium selago
Eurasiatisch-amerikanische Pflanze
"Waldpflanze"
Namen
Englisch: Fir clubmoss, Nothern Firmoss
Französisch: Lycopode sélagine, Lycopode dressé
Italienisch: Licopodio abietino
Spanisch: Musgo derecho, selago
Der Tannenbärlapp ist in Deutschland besonders geschützt.
Laut "Rothmaler, Exkursionsflora von Deutschland, 2011" gibt es weltweit 200-300 "Huperzia"-Arten; für Deutschland wird dort 1 Art beschrieben.
Sebald, Seybold, Philippi, 1993, Bd. 1, S. 52, sprechen von etwa 350 Arten, die weltweit verbreitet sind. In europa kommt nur 1 Art vor.
Der Tannenbärlapp müsste auch im Alpenvorland zu finden sein, vor allem im Westallgäuer Hügelland.
Eine Beschreibung und schöne Fotos des Tannenbärlapps findet man auf der italienischen Seite www.actaplantarum.org und auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.
Beim "Portale della Flora d’Italia" unter der Adresse https://dryades.units.it/floritaly/ sieht man den floristischen Status der Pflanze in den verschiedenen italienischen Regionen. Außerdem gibt es hier viele weitere schöne Fotos der Pflanze zu sehen.
Eine Darstellung der weltweiten Verbreitung des Tannenbärlapps kann man über https://powo.science.kew.org aufrufen.
Der Tannenbärlapp wird in der "Enzyklopädie der Psychoaktiven Pflanzen" von Christian Rätsch, AT-Verlag 2007, S. 562, als "alte keltisch-germanische Zauberpflanze" beschrieben. Danach enthält die Pflanze auch giftig wirkende Alkaloide.
Blühmonate: Juli bis Oktober
Standorte: Montane Nadelwälder, Buchen- und Eichenwälder, montane bis subalpine Blockmeere und Matten, im Tiefland Sandheiden, Steinbrüche, kalkmeidend
Häufigkeit:
Im Rückgang begriffen
Areal: australes bis arktisches Florengebiet zirkumpolar, vom ozeanischen bis im kontinentalen Klima vorkommend (Stufe 1-6 auf der 10-stufigen pflanzengeographischen Kontinentalitätsskala).
Immergrün
Rosettenlos
Chamaephyt: Überdauerungsknospen dicht über dem Boden
Staude
Brutsprosse
Windausbreitung der Sporen
Zeigerwerte:
Vergesellschaftung: wächst in der Ordnung "Kiefern- und Fichtenwälder, subalpine Zwergstrauchgebüsche" (O Vaccinio-Piceetalia; O Vacc.-Pic.) sowie in den Verbänden "Bodensaure Hainsimsen-Buchenwälder" (V Luzulo-Fagion; V Luz.-Fag.) und "Eichen-Birkenwälder" (V Quercion robori-petraeae. V Querc.rob.-petr.).
Der Tannenbärlapp ist besonders geschützt