Beta vulgaris - Rübe

Familie: Gänsefußgewächse - Chenopodiaceae

Laut "Rothmaler, Exkursionsflora von Deutschland, 2011" gibt es weltweit 11-13 "Beta"Arten; für Deutschland wird dort 1 Art mit 2 Unterarten  beschrieben.

Die Kulturformen Zuckerrübe, Mangold, Futter-/ Runkelrübe und Rote Bete gehen alle aus der wahrscheinlich an der Mittelmeer- und Nordseeküste beheimateten Gemeinen Rübe oder Wild-Bete Beta vulgaris L. ssp. maritima (L.) THELL.) hervor.

Ein sehr interessantes Pflanzenportrait von Beta vulgaris findet man auf der Homepage des Bochumer Botanischen Vereins e.V:

www.botanik-bochum.de

Mangold

"Kulturpflanze"

28.06.2014 - Ausstellung 500 Jahre Konstanzer Konzil: mittelalterlicher Kräutergarten
28.06.2014 - Ausstellung 500 Jahre Konstanzer Konzil: mittelalterlicher Kräutergarten

Der Mangold in der Fachliteratur

Laut einer Info-Tafel im Botanischen Garten Ulm ist der Mangold mit den Römern nach Süddeutschland gekommen.

Mangold ist unter dem Namen "betas" die Nummer 48 des Kapitel LXX des Capitulare de Villis von Karl dem Großen.

Der Mangold wird im "Ärztebuch der Heilkraft unserer Lebensmittel" von Selene Yeager u.a. (1998) im Kapitel "Blattgemüse" behandelt: "Blattgemüse. Der beste Schutz aus der Natur. Heilwirkung: Reguliert den Blutdruck. Reduziert das Risiko für Herzinfarkt und Krebs. Schützt vor dem Verlust der Sehkraft" (S. 85).

Dr. Claudia Urbanovsky beschreibt in Ihrem Buch "Der Garten der Druiden.Das geheime Kräuterwissen der keltischen Heiler" von 2008 den Magold als von den Druiden genutzte Heilpflanze.

Sehr Interessantes rund um Rote Bete und Mangold findet sich bei Wolf-Dieter Storl, Bekannte und vergessene Gemüse. Ethnobotanik, Heilkunde und Anwendungen, AT Verlag, 3. Aufl. 2012.

Claudia Ritter trägt in ihrem Buch "Heimische Nahrungspflanzen als Heilmittel. Gemüse, Früchte und Getreide - von Ackerbohne bis Zwiebel Pflanzenkunde, Heilanwendungen und Rezepte" von 2013 Wissenswertes über den Mangold zusammen.

Zahlreiche schöne Fotos und Informationen zum Mangold findet man auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz

Beta vulgaris im weiten Sinn ist laut www.floraweb.de Raupen-Futterpflanze 4 Eulenfalter, hautpsächlich Schädlinge.

09.09.2020 - Oberailsfeld in der Fränkischen Schweiz
09.09.2020 - Oberailsfeld in der Fränkischen Schweiz

Rote Bete

"Kulturpflanze"

2023/2024: "Gemüse des Jahres"

17.09.2017 - Gemeinschaftsgarten am Zähringerplatz in Heidelberg
17.09.2017 - Gemeinschaftsgarten am Zähringerplatz in Heidelberg

Die Rote Bete in der Fachliteratur

Der Roten Bete ist im "Ärztebuch der Heilkraft unserer Lebensmittel" von Selene Yeager u.a. (1998) ein eigenes Kapitel gewidmet:

"Rote Bete. Besser leben mit Borschtsch. Heilwirkung: Schützt vor Krebs. Beugt Geburtsfehlern vor" (S. 273).

Sehr Interessantes rund um Rote Bete und Mangold findet sich bei Wolf-Dieter Storl, Bekannte und vergessene Gemüse. Ethnobotanik, Heilkunde und Anwendungen, AT Verlag, 3. Aufl. 2012.

Claudia Ritter trägt in ihrem Buch "Heimische Nahrungspflanzen als Heilmittel. Gemüse, Früchte und Getreide - von Ackerbohne bis Zwiebel Pflanzenkunde, Heilanwendungen und Rezepte" von 2013 Wissenswertes über die Rote Bete zusammen.

Zahlreiche schöne Fotos und Informationen zur Roten Bete findet man auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz

Beta vulgaris im weiten Sinn ist laut www.floraweb.de Raupen-Futterpflanze 4 Eulenfalter, hautpsächlich Schädlinge.

Runkelrübe, Futterrübe

"Kulturpflanze"

20.08.2017 - Rübenacker auf der Höri
20.08.2017 - Rübenacker auf der Höri

Die Runkelrübe in der Fachliteratur

Gut informieren über die Runkelrübe kann man sich bei Wikipedia: https://de.wikipeidia.org/wiki/Futterrübe

Zahlreiche schöne Fotos und Informationen zur Runkelrübe findet man auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz

Beta vulgaris im weiten Sinn ist laut www.floraweb.de Raupen-Futterpflanze 4 Eulenfalter, hauptsächlich Schädlinge.

20.08.2017 - Rübenacker auf der Höri
20.08.2017 - Rübenacker auf der Höri
23.10.2018 - Im Hegau bei Engen
23.10.2018 - Im Hegau bei Engen

Meine Erfahrungen mit der Runkelrübe

In meiner Kindheit in den 50-er Jahren war es üblich, im Herbst Runkelrüben auszuhölen und ihnen Gesichter zu schnitzen und dann eine Kerze hineinzustellen. So zogen wir am frühen Abend nach Einbruch der Dunkelheit umher und machten "unheimliche" Geräusche mit der Absicht, die Leute zu erschrecken. Von Halloween war damals noch keine Rede und Süßigkeiten bekamen wir auch keine, sondern wurden meistens einfach so weggeschickt.

Aus dem Herbarium von Dr. Wolf von Thun, Herbolzheim: