Robinia pseudoacacia - Gewöhnliche Robinie, Falsche Akazie

Familie:  Schmetterlingsblütler - Fabaceae

Stammt aus Nordamerika

In Deutschland seit 1670 kultiviert; Spontanausbreitung seit 1824

"Waldpflanze", "Neophyt"

Laut "Flora Helvetica" "Invasiver Neophyt"

Laut "Rothmaler, Exkursionsflora von Deutschland, 2011" gibt es weltweit 4 "Robinia"-Arten; für Deutschland wird dort 1 Art beschrieben.

Die Gewöhnliche Robinie ist giftig mit Ausnahme der Blüten!

Namen

Französisch: Robinier faux acacia

Italienisch: Robinia

14.05.2011 - Berlin Köpenick
14.05.2011 - Berlin Köpenick

Herta Müller in "Niederungen":

Ich aß Akazienblüten. Sie hatten innen einen süßen Rüssel. Ich zerbiss ihn und hielt ihn lange im Mund. Wenn ich ihn schluckte,hatte ich schon die nächste Blüte an den Lippen." (S. 17)

 

Die Robinienblüte kennzeichnet den Beginn des Frühsommers.

Die Gewöhnliche Robinie in der Fachliteratur

Die Gewöhnliche Robinie hat im Lehrbuch der biologischen Heilmittel" (Bd. 10) von Gerhard Madaus (1938) ein eigenes Kapitel.

Das deutsche Bundesamt für Naturschutz befasst sich auf seiner Seite www.neobiota.de über gebietsfremde und invasive Arten in Deutschland mit der Gewöhnlichen Robonie.

Steffen Guido Fleischhauer führt die Gewöhnliche Robinie in "Kleine Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen" von 2010 als "Pflanze mit Bohnen-

Aroma für Gemüsebeigabe, Süßspeisen, Kaffee; aromareichen Blüten" auf. Allerdings muss alles sehr lange stark kochen wegen Unverträglichkeit im frischen Zustand.

Empfehlungen zur gehobenen kulinarischen Verarbeitung der Gewöhnlichen Robinie findet man in Meret Bisseggers Buch "Meine wilde Pflanzenküche. Bestimmen, Sammeln und Kochen von Wildpflanzen", 6. Aufl. 2013.

Eine Beschreibung und schöne Fotos der Gewöhnlichen Robinie findet man auf der italienischen Seite www.actaplantarum.org und auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.

 

Hunnius, Pharmazeutisches Wörterbuch, 4. Aufl. 1966:

12.05.2011 - Berlin Köpenick
12.05.2011 - Berlin Köpenick
24.04.2011 - Im Bodenseekreis bei Madenreute
24.04.2011 - Im Bodenseekreis bei Madenreute
24.04.2011 - Im Bodenseekreis bei Madenreute
24.04.2011 - Im Bodenseekreis bei Madenreute
01.10.2016 - Bad Liebenzell
01.10.2016 - Bad Liebenzell

Jürgen Frank vom Schwäbischen Albverein OG Weingarten hat mich auf die Dornen (= umgeformte Neben-blätter)  der Gewöhnlichen Robinie aufmerksam gemacht, die so spitz sind, dass man sie im getrockneten Zustand als funktionsfähige Nadeln be-nützen könne.

26.03.2019 - Benzenhofen
26.03.2019 - Benzenhofen
18.04.2010 - Im Gebiet der Rinkenburg bei Esenhausen im Kreis Ravensburg
18.04.2010 - Im Gebiet der Rinkenburg bei Esenhausen im Kreis Ravensburg
13.07.2019 - NABU-Exkursion im Stadtwald Weingarten mit Hubert Kapler
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