Auch: V. t. ssp. tricolor, Viola saxatilis, Viola alpestris, V. t. ssp. subalpina, V. t. ssp. saxatilis, V. t. ssp. alpestris, V. t. ssp. ammotropha, V. t. ssp. coniophila, V.t. ssp. stenochila, V. t. var. maritima, V. t. ssp. curtisii, V. t. ssp. polychroma u.a.
Eurasiatische Pflanze
"Trockenpflanze"
Namen
Englisch: Wild Pansy
Französisch: Pensée tricolore, Pensée sauvage, Pensée à trois couleurs
Italienisch: Viola del pensiero
Spanisch: Pensiamento salvaje
Schwäbisch: Dreifaltigkeitsbluem
Heilpflanze
Violae tricoloris herbae, Stiefmütterchenkraut, ist vom Bundesgesundheitsamt mit einer Positiv-Monographie bedacht worden.
Siehe www.heilpflanzen-welt.de/buecher/BGA-Kommission-E-Monographien/

Im Schwäbischen nennt man das Stiefmütterchen, das betrifft aber vor allem die Gartenformen, auch wie im Französischen "Pensée", allerdings wird es mit Betonung auf der ersten Silbe ausgesprochen. Außerdem auch: "Dagundnachterle".
Die Stiefmütterchen haben bei Marianne Beuchert in "Symbolik der Pflanzen" ein eigenes kleines Kapitel (S. 309).
Rosemarie Gebauer, eine Diplombiologin, die sich auf botanisch-literarische Zusammenhänge spezialisiert hat, betrachtet in ihrem sehr schön gestalteten Büchlein "Jungfer im Grünen und Tausendgüldenkraut. Vom Zauber alter Pflanzennamen" von 2015 in einem eigenen kleinen Kapitel eingehend die Blüte des Gewöhnichen Stiefmütterchens und des Garten-Stiefmütterchens und sieht darin die ganze Stieffamilie vertreten. Außerdem erzählt sie noch von einer Sage, weshalb das Gewöhnliche Stiefmütterchen nicht duftet.
Das Gewöhnliche Stiefmütterchen hat im Lehrbuch der biologischen Heilmittel" (Bd. 11) von Gerhard Madaus (1938) ein eigenes Kapitel.
Steffen Guido Fleischhauer hat die Stiefmütterchen-Arten in seine "Kleine Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen" von 2010 aufgenommen.
Roger Kalbermatten schreibt über das Gewöhnliche Stiefmütterchen in seinem Buch "Wesen und Signatur der Heilpflanzen. Die Gestalt als Schlüssel zur Heilkraft der Pflanzen", AT Verlag, 7. Aufl. 2011 unter den Aspekten "Verletzlichkeit, Echtheit und Schein".
In ihrem Buch "Kuren für Körper und Seele. Organe pflegen mit Heilpflanzen" empfiehlt Ursel Bühring das Stiefmütterchen zur Hautpflege (S. 80).
Eine Beschreibung des Gewöhnlichen Stiefmütterchens finden sich bei Jürgen Feder, 2014.
Das Gewöhnliche Stiefmütterchen ist laut www.floraweb.de Raupen-Futterpflanze für den Kaisermantel und 8 Perlmuttfalter).
Zahlreiche schöne Fotos und Informationen zum Gewöhnlichen Stiefmütterchen findet man auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.
Vielseitige Information und sehr schöne Bilder zum Gewöhnlichen Stiefmütterchen findet man, sogar in deutscher Sprache, auf der finnischen Seite www.luontoportti.com/suomi/de.
Das Gewöhnliche Stiefmütterchen wird im Arzneipflanzenlexikon der Kooperation Phytopharmaka ausführlich beschrieben
(siehe www. arzneipflanzenlexikon.info).
Hunnius, 1966
Die Systematik des Wilden Stiefmütterchens stellt sich bis jetzt ziemlich verwirrend dar. Je nach Standort (Planare bis subalpine Wiesen und Felsfluren, Sandtrockenrasen, Küstendünen, extensiv genutzte Äcker) wurden diverse Arten und Unterarten gebildet.
Auch: Viola saxatilis, Viola alpestris, Viola tricolor ssp. subalpina, Viola tricolor ssp. saxatilis, Viola tricolor ssp. alpestris
Mitteleuropäische Pflanze
"Bergpflanze"
Namen
Englisch: Rock Pansy
Französisch: Pensée des rochers
Italienisch: Viola del pensiero subalpina
Laut Floraweb wurde das Gebirgs-Stiefmütterchen, allerdings nur mit einem Exemplar, auch schon im südöstlichen Oberschwaben in der Gegend um Waldburg nachgewiesen. Ansonsten werden für Baden-Württemberg keine Fundorte gemeldet.
Zahlreiche weitere Fotos des Gebirgs-Stiefmütterchens findet man auf der tschechischen Seite unter dem Namen Viola tricolor ssp. saxatilis www.BioLib.cz.
Laut www.floraweb.de liegen für das Gebirgs-Stiefmütterchen keine Angaben zur Nutzung durch Schmetterlinge vor.
Blühmonate: Mai bis August
Standorte: Submontane bis subalpine frische Wiesen, auch Schuttfluren
Häufigkeit: zerstreutes Vorkommen, also in 5-40% der Kartierflächen, in den bayerischen Alpen und Alpenvorland, im Bayerischen Wald und im Erzgebirge
Areal: submeridionales bis südlichtemperates Europa, nur im eher ozeanischen und gemäßigten Klima vorkommend (Stufe 3-6 auf der 10-stufigen pflanzengeographischen Kontinentalitätsskala).
Immergrün
Halbrosettenpflanze
Hemikryptophyt: Überdauerungsknospen in Höhe der Erdoberfläche
Staude
Vergesellschaftung: wächst im Verband "Gebirgs-Fettwiesen" (V Polygono-Trisetion; V Triset.)
Auch: Viola tricolor ssp. arvensis
Ursprünglich vielleicht ostmediterrane Pflanze
"Unkraut- oder Ruderalpflanze

Das Feld-Stiefmütterchen ist auch in Oberschwaben anzu-treffen.
Bei Alexandra-Maria Klein und Julia Krohmer , "Das wächst in deiner Stadt". S. 20, 2023, habe ich eine Erklärung für den Namen "Stiefmütterchen" gefunden: "Stiefmütterchen" beschreibt die fünf Kronblätter der Blüte: Das größte, untere Kronblatt stellt die Stiefmutter dar, die auf zwei Stühlen (Kelchblättern) sitzt. Ihre Töchter sitzen links und rechts neben ihr auf je einem Stuhl und bedecken teilweise die beiden darübersitzenden Stieftöchter, die sich den kleinsten Stuhl teilen und in Violett trauern.
Steffen Guido Fleischhauer hat die Stiefmütterchen-Arten in seine "Kleine Enzyklopädie der essbaren Wildpflanzen" von 2010 aufgenommen.
Zahlreiche schöne Fotos zum Feld-Stiefmütterchen findet man auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.
Alexandra-Maria Klein und Julia Krohmer führen das Acker-Stiefmütterchen mit dem Attribut "Unermüdlich blühender Farbtupfer" bei ihren Stadtpflanzen auf ("Das wächst in deiner Stadt". S. 20, 2023).
Vielseitige Information und sehr schöne Bilder zum Feld-Stiefmütterchen findet man, sogar in deutscher Sprache, auf der finnischen Seite www.luontoportti.com/suomi/de.
Das Feld-Stiefmütterchen ist laut www.floraweb.de Raupen-Futterpflanze und Nektarpflanze für den Kleinen Perlmuttfalter.
Jonas Frei hat das Feld-Stiefmütterchen in einem speziellen Kapitel "Veilchen" in seinem sehr ansprechendes und informatives Buch "Stadtwildpflanzen", 2022, aufgenommen (S. 113)..
Mittel- und südeuropäische Pflanze
"Berg-Pflanze"
Namen
Englisch: Mountain pansy
Französisch: Pensée jaune
Italienisch: Viola gialla
2002: "County Flower of the United Kingdom" (County Selkirkshire, Scotland, Mountain pansy, Native)
https://en.wikipedia.org/wiki/County_flowers_of_the_United_Kingdom

Viola lutea kommt zwar fast gar nicht in Deutschland vor, wird aber bei Floraweb als "einheimisch" eingestuft.
Laut www.floraweb.de liegen für das Vogesen-Stiefmütterchen keine Angaben zur Nutzung durch Schmetterlinge vor.
Zahlreiche schöne Fotos zu Viola lutea findet man auf der tschechischen Seite www.BioLib.cz.
Fremdländische Pflanze; Heimat: Australien
Das Australische Veilchen wird auf der Homepage des Botanischen Gartens der Universität Rostock im Monat Januar 2019 sehr schön als Pflanze des Monats beschrieben, s. www.garten.uni-rostock.de