Die Blaugrüne Binse wächst nahezu im ganzen Land Baden-Württemberg mit Ausnahme des Schwarzwalds. Auf den trockenen Böden der Schwäbischen Alb wächst sie nur zerstreut.
Mir ist sie bis jetzt erstmals im bayerischen Teil des Westallgäuer Hügellands bei Lindenberg aufgefallen.
Die Flatter-Binse gehört zu den 100 häufigsten Pflanzen in Baden-Württemberg und kommt im ganzen Land verbreitet vor, zerstreut nur auf der Schwäbischen Alb.
Die Zusammengedrückte Binse kommt in den meisten Landesteilen zerstreut bis verbreitet vor. Ausnahme: Schwarzwald und Schwäbische Alb.
Es handelt sich um eine salztolerante Art, die sich an salzbeeinflussten Straßenrändern ausbreitet.
Die Zarte Binse kommt in vielen Landesteilen verbreitet vor, auch im Alpenvorland. Selten bis fehlend ist sie im Taubergebiet, auf der Hohenloher Ebene, im Bauland, auf der schwäbischen Alb und im nördlichen Alpenvorland.
Es handelt sich um eine ursprünglich aus Nordamerika stammende Pflanze, die 1824 erstmals in Europa gesichtet wurde. Sie gilt in Deutschland als eingebürgerter Neophyt.
Die Feld-Hainsimse ist in ganz Baden-Württemberg anzutreffen, allerdings teilweise nur zerstreut. Laut Sebald u.a. Bd. 8 könnte das damit zusammenhängen, dass die Pflanze vor allem während der Blüte im zeitigen Frühjahr leicht zu erkennen sind und daher bei einer späteren Kartierung im Jahr nicht erfasst werden.
Das kann ich bestätigen, denn ich habe meine Exemplare auch nur an Hand der Blüte identifiziert.
Die Weißliche Hainsimse kommt in allen Landesteilen verbreitet vor, fehlt allerdings meistens in der Oberrheinebene und kommt auf der Schwäbischen Alb stellenweise nur zerstreut vor.
Die Behaarte Hainsimse kommt in ganz Baden-Württemberg verbreitet vor, nur auf der Schwäbischen Alb und im östlichen Schwarzwald zerstreut.
Mir ist sie bis jetzt erst einmal aufgefallen.